Band 
Adrastea III. Schluss der Briefe zu Beförderung der Humanität.
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der Humanität.

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Können Sie sich z. B. verworrenere Zeiten alsdie Zeilen der Ligue und der Re ligio ns g äh-rungen in Frankreich denken ? Und siehe, nebstvielen andern hellen und aufrichtigen Geistern erschienund schrieb in ihnen der Präsident de Thou seineGeschichte. Wollen Sie bei dem langen Werk ineinem kürzern Inbegriff bemerken, wie hoch er sichüber Wahn und Vorurtheile seines Standes, seinerGeburt, seines Landes, seiner Secte, seiner ZeitHinwegschwang: so lesen Sie nur die Stellen, dievon der spanischen Inquisition weggestrichen wurden,die Lästerschriften, dieScioppius undMachaultgegen ihn schrieben, und seine linde Antwort dage-gen im Gedicht an die Nachwelt, kosteritsü *).Er, der den größeren Sieg erkämpft hatte, vemWahne frei zu seyn, erhielt auch den viel leichteren,den Verläumdungen, den Verfolgungen des Wahnssich klug zu entziehen oder beherzt entgegen zu treten.Davon sind seine Briefe, davon die von ihm selbstüber sein Leben gegebene Rechenschaft Zeuge. HörenSie die wahre Dedikation seiner Geschichte, seinGebeth an die Wahrheit.

*) Alles dies findet man im 7ten Theil der LondnerAusgabe von Thuans Geschichte beisammen.Auch die coiuinentarios lle vita sua, in denennebst andern das Gedicht ?osrsrituii vorkommt.Die hier frei übersetzte Ode Voritati steht lom. I.voran seiner Geschichte. In Gruters lleliciirkoetor, SsUor. fehlen Thuans beste Stückq.gänzlich.