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Adrastea III. Schluss der Briefe zu Beförderung der Humanität.
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Briefe zu Beförderung

Schau her, wie hebt dort, Flammen und Schwertern

selbst

Unüberwindbar, trotzend die Hyder sich;

Zehn Häupter fallen und aus jedemBluternen steigen der Häupter lausend.

Des Wahnes Weltmeer walzet der MeynungenAuf Wellen Wellen; Religion erseufztIm Schiffbruw, und der Liebe BandeLösen sich auf und der Boden sinket.

Herab vom Himmel sinke Dich» Königin,

Mit Deiner Rechte stürzend des UnthlerL Brüt,

Die süßes Gift den trägen FürstenTäuschend in goldener Schaale reichet.

O Du im Schiffbcuch helfende Retterin,

Dem tollen Aufruhr frevelnder Meynungen,

Der Lüsternheit und Frechheit steure,

Steure der heuchelnden Lüg', o Wahrheit.

32 .

Gewiß, eine Fabel muß im Kreise der Ge-sellschaft erfunden werden. So erfand Aesop dieSeinen; sie flögen ihm gleichsam, wie der Hauchlebendiger Gegenstände, aus Veranlassungen zu;darum ist der Geist in ihnen auch jetzo noch lebendig.So sind deS la Fontaine, Gleims, und allerguten Fabeldichter Erzählungen entstanden; selbstwenn sie alte Erfindungen aufnahmen, verjüngten