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Adrastea III. Schluss der Briefe zu Beförderung der Humanität.
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56 Briefe zu Beförderung

lons gemäß ehren sie die Stände unqemein, machendie Religion zur Basis der Reichsverfaffung, undsind dem Protestantismus nicht günstig. Dagegenenthalten sie von den unerlaßbarcn Pflichten allerStände und des Regenten selbst alle die Grundsätze,die wir in Fenelons vortrefflichen Rat li-sch lagen an einen König stnden. Wenn die-se viel eigentlicher das livra ci'or sind, als was ge-wöhnlich den Namen führet: so kann man die Auf-sätze des Dauphins ohne Schmeichelei dem Buch deSMarc-Aurels an die Seite setzen, nicht als dasWerk eines Mannes, sondern als die Vorübung ei-nes Jünglings; nicht als System, sondern nachZweck und Absicht.

Und wie er schrieb, so handelte der königlicheJüngling. Sobald er, welches ihm sehr schwerward, das Zutrauen Ludwigs gewann, veranlasseteer Berichte aus allen Provinzen desLandes nach Punkten, die er selbst aufgesetzt hat-te, die allenthalben ins Einzelne gingen und zeig-ten , daß der Kronerbe alle Bedrücknisse des Reichsin allen Standen clafsenweise kannte. Als Feldherrhalte er im Kriege sie kennen gelernt, und er besaßgerade den eisernen Fleiß, die unerschütterliche Ste-tigkeit des Willens, diesen Uebeln auf den Grund zukommen und ihnen einmal, wenigstens theilweise,abzuhelfen.

-Die Berichte liefen ein, zwei und vier;igBande in Folio; und die Beschwerden, die Man-gel und Mißbrauche überstiegen den Begriff des Re-dacteurs , des bekannten Grafen VouIainvil-liers so weit, daß er sie sich dem Prinzen nicht