der Humanität;
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Nachschrift
des Herausgebers;
Statt einer langen Anmerkung erlaube der Lt-ser mir hier eine Steile mitten unter fremden Briefen.
Der Mann, an den zu Ende des vorstehendenBriefes mit dem verdienten Lobe gedacht war, warmein Freunds und er ist nicht mehr. Eben da ichdiesen Brief zum Druck übersehe, wird seine Leichebegraben; aber ein Theil seines Geistes, und feineredliche Mühe wird, hoffe ich, in unsrer SpracheNoch fortleben, so wie sein Andenken im Herzen sei-ner Freunde.
Bode war Nicht als Üebersetzec; er war einselbstdenkender, ein im Urtheil geprüfter Mann, einredlicher Freund, im Umgänge ein geistiger, froherGesellschafter. Und doch war sein Charakter nochschätzbarer, als sein Geist; seine biedern Grundsätzewaren mir immer noch werther, als die sinnreichstenEinfalle seines muntern Umganges, Er hakte vielerlebt, viel crsahcen; in seinen mannigfaltigen Ver-bindungen hatte er Menschen aus allen Standen vonSeiten kennen gelernt, von denen wenige andre siekennen lernen, und wußte fle zu schätzen und züordnen.
Die Schwärmerei hastete er in jedet Maske,Und war ein Freund so wie der gemeinen Wohlfahrt,so auch des wahren Menschenverstandes. Der betrü-genden Heuchelei entgegen zu treten war ihm keine
Herders Werke z. Phil. u; Gesch, XI, E III.