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Versuche feiner Übersetzung gemacht haben, wünscheich eine wahre Ue Versetzung desselben; michdünkt, unsre Sprache sey dazu vor allen andernfähig.
Als Proben von der edlen Denkart des Taci-tus führt Gordon schone Stellen an, z. B. wie Her-manns Gemahlin, durch Verrath gefangen,, unterandern edcln Frauen vor Germanikus geführt wird :„Sogests Tochter, doch gleichgefinnter dem Gemahl„als dem Vater^ Auch überwunden kannte sie keine„Thränen, kein flehendes Wort; sie hatte die Hände,,Über ihren schwängern Leib zusammengeschlagen und„sah auf ihn nieder,"- Wie Germanikus dem Teu-toburgcr Walde nahend, in welchem die Gebeine desWarus und seiner Legionen noch unbegraben lagen,nun herzlich verlangt , dem erschlagenen Heerführerund. seinem Heer der Menschheit letzte Pflicht zu lei-sten. „Da jammern alle, die mitwaren, über Ver-wandte, Freunde,, über Kriegsunfalle, über der Men-schen Schicksal, Sie kommen an den traurigen Ort;sie sehen Varus Lager, die Ueherbleiksel derer, diezurückgedrängt Rettung hatten suchen wollen, endlichdas Feld voll weißer Gebeine, wie sie geflohen undgestanden, aus einander gesprengt und an einandergedrängt gewesen waren; neben an lagen zerbrocheneSpieße, und Pferdeglieder; an Baumstämmen wä-re» angenagelte Köpfenah an im Walde standendie barbarische» Altäre, auf welchen Tribunen undCenturionen geblutet hatten. Und die dieser Schlacht,die der Gefangenschaft entkommen waren, erzählten:„Hier siele» die Anführer, der Legionen, dort wur-