Band 
Adrastea III. Schluss der Briefe zu Beförderung der Humanität.
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der Humanität.

Für Vieles, Freund,

Doch nicht für Alles. Kunst, Genie und Witz

Ist nicht der Rationen einziger

Und höchster Ruhm; es sey denn jene Kunst,

Die Kunst der Künste, Weisheit. — Daß ein NarrMit ongeborner Kunst sich vor mir spielt,

Um Jene singt und diese liebend tanzt,

Zn Ohnmacht sinket und mit Reiz erwacht;

Daß auf der Bühne, Jener auf dem SeilDas Herz der Weiber regt; ein andrer dortDen Brummbaß streichet und durch Löcher bläst,

Und Dieser Verse drechselt, Jener PunschAu Eis bereitet; gut mag es zwar seyn,

Doch nicht das Beste, das Nothwendigste,Pythagoras, Eonfuz und So trat es,

Sie wußte» nichts davon und rechnetenAuch nicht darauf. Ein gar armselig Volk,

DaS sein Verdienst nur auf der Bühne, nurAuf Brettern hat und es aus Löchern bläst! —

„Und dennoch ists Verdienst!" —

Ein örtliches!

Der Himmel theilt die Gaben, wie er will.

Nicht jedes Klima, jeder Boden giebtDieselben Früchte; nickt auch jede Zeit,

Roch-jeder Baum und Wurzel, Halm und StrauchDieselbe. Wer vom Baume Most, vom EisDie Ananas begehret, ist —

„Ereifre,

Dich nicht, o Freund. Es bleibet AnanasUnd Schleebeer' unterschieden. Shakespear,Homer und Ossi an und RaphaelSind doch wohl Rationenruhm?" —