tend zu machen und höchstens das zu erwarten, wasdie reine Liebe Eures Volks freiwillig dazu beitragt.
Als Karl. VIII. nach Neapel ging, um sich dieSuccession des Hauses Anjou zu vindiciren, un-ternahm er den Krieg auf feine Kosten; der Slgatglaubte sich zu Ueberneh^iung derselben nicht ver-bunden."
„Habt Ihr auswärtige Nationen kein Unrechtzugefügt? Ein armer Unglücklicher kommt an den 'Galgen , weil er in höchster Noth auf der.Land-straße einige Thaler raubte; und ein Eroberer, dasist, ein Mann der ungerechter Weise dem NachbarLander wegnimmt, wird als ein Held gepriesen.Eine Wiese,, oder ein Weinberg unbefugt zu nutzen,wird als eine unerläßliche Sünde angesehen, im :
Fall man den Schaden nicht ersetzt; Städte und s
Provinzen zu usurpiren, rechnet man kür nichts.Dem einzelnen Nachtun: ein Feld wegnehmen, istein Verbrechen; einer Ngtion ein Land. wegnehmen,ist eine unschuldige, ruhmbringendc Handlung. Woist hier Gerechtigkeit? wird Gott so richten?„GlaubstDu, daß ich fe yn w erde, wieD u?" Muß man nur im Kleinen, nicht im Gro-ßen gerecht seyn? Millionen Menschen, die eineNation ausmachen, find sie weniger unsre Bruder,,als Ein Mensch? Darf man Millionen ein Un-recht über Provinzen thun, das nzan einem Einzel-,nen über eine Wiese nicht thun dürfte? ZwingtZhr, weil Ihr der Stärkere- seyd, einen Nachbarden von Euch vorgeschriebenen Frieden zu unterzeich-nen , damst er größeren Uebeln aus dem Wege gehe,so unterzeichnet er, wie der Reisende dem Stra-