Band 
Adrastea III. Schluss der Briefe zu Beförderung der Humanität.
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338 Briefe zu Beförderung

wenn der Weiße ihn für eine Bestie, für ein schwar-zes Thier hält. So der Amerikaner, so der Mon-gole. In jener Periode, da sich Alles bildete, hatdie Natur den Menschen-Typus so vielfachausgebildet, als ihre Werkstatt es erforderte undzuließ. Nicht verschiedene K e i m e, *) (ein leeresund der Mcnschenbildung widersprechendes Wort,)aber verschicdne Kräfte hat sie in verschiedncrProportion ausgebildet, so viel deren in ihrem Ty-pus lagen und die verschiednen Klimate der Erdeausbilden konnten. Der Neger, der Amerikaner,der Mongol hat Gaben, Geschicklichkeiten, präfor-mirte Anlagen, die der Europäer nicht hat. Viel-leicht ist die Summe gleich; nur in verschiednenVerhältnissen und Compensationen. Wir können ge-wiß seyn, daß was sich im Menschen-Typusauf unsrer runden Erde entwickeln konnte, entwickelthat, oder entwickeln werde; denn wer könnte esdaran verhindern? Das Urbild, der Pcorotypder Menschheit lieht also nicht in Einer NationEines Erdstriches; er ist der abgezogne Begriff vonallen Exemplare» der Menschennatur in beiden He-misphären. Der Cherokese und Huswana,der Mungal und Gonaqua ist so wohl einBuchstab im großen Wort unsres Geschlechts, alsder gebildetste Engländer und Franzose.

4 . Jede Nation muß also einzig auf ihrerStelle, mit allem was sie ist und hat,

*) Hierüber hat der Verfasser dieses Briefes eine be-sondre Abhandlung entworfen, die aber hiehscnicht gehöret.