Band 
Adrastea III. Schluss der Briefe zu Beförderung der Humanität.
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der Humanität.

Der H u u n e n f ü r s r.

Ein Hunnenfürst ward vvn RaubgierigenTataren oft befehdet. Jetzo federnSie zum G-schenk von ihm sein bestes Pferd.

Die Feldherrn rufen; Krieg f — „Wie? sprach er, KriegUm eines Pferdes willen? Gebets hin!" — ^

Bald kamen wieder die Tataren, LoderndSein schönstes Weib. Die Feldherrn rufen: Krieg i,,Wie? sprach er, Krieg um einer Sklavin willen,

Die mir gehört; um ein Vergnügen, Krieg?

Gebt hin die Sklavin."

Und sie kamen wieder

Land fodernd. „Was sie fodern, hat so vielRicht zu bedeuten." sprach der Feldherrn Aelt.

„Nein! sprach der Fürst, so lang' es mich nur galt,Mein Pferd, die Sklavin, gerne gab ichs hinDes Volkes Blut zu schonen ; doch mein Land,

Des Staates Eigenthum muß ich als FürstVerwalten, nicht verschenken. Auf! zur Schlacht!"

Sie stritten, siegten, schützet«» ihr Land;

Und im Triumph zurück kam Roß und Weid,