Band 
Adrastea III. Schluss der Briefe zu Beförderung der Humanität.
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375
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der Humanität.

2?S

fle wollen wir einen Baum pflanzen, der bis in denHimmel wachse. So lange Sonne und Mond schei-nen und auf und niedergehen, so lange die Sterneam Himmel stehen und die Flüsse mit Wasser flie-ßen, soll unsre Freundschaft daucen *)." —

Wenn, wie ich fast glaube, ein ewiger Friedeförmlich erst am jüngsten Tage geschlossen wer-den wird, so ist dennoch kein Grundsatz, kein TropfeOel vergebens, der dazu auch nur in der weitstenFerne vorbereitet.

64.

Jede Aufmunterung zu guten Gesinnungen ohneauf die Förmlichkeit ihrer Ausführungängstliche Rücksicht zu nehmen, ist eine Trvstpredigt.Oft sagt der Blöde: „wann wird, wann kann diesgeschehen?" und thut darüber gar nichts. Oft halter sich zu früh und zu genau an die Bestimmungder Förmlichkeiten des Ausgangs, und vergißt dar-über das wesentliche der Hülfsmittel, diesen Aus-gang zu fördern. Viele Beispiele der Geschichte le-gen dies klar an den Tag.

*) Lauter Ausdrücke der Amerikaner bei ihren Frie-densschlüsse» und bei der Einweihung ihrer Frie-densfrau.