Briefe zu Beförderung
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Und jedes Blut der Deinen ist das Deine,
Und jedes Leben Deiner Kinder Dcins.
Der Fürsten Feinde, das scheue Gevögel der Nacht,Heuchler und Schmeichler scheuen das Licht,
Welches der Himmel Dir gab,
Die Demuth, womit Er Dich hoch belieh;
Sie nahen nicht dem Thron, worauf der Herr dirWelt
Dir gab zu sitzen; fern' ihm schwärmen sie.
Weisheit und Menschenliebe treten,
Du winkest sie herbei, vor Deinen Stuhl —
Du hörrst ihre Rede, die Dir sagt:
„Du bist ein Mensch! Luch Du, ° Fürst, bist Staub!Sey Deines Thrones werth, sey groß und gut.
Sey gut: dann bist Du groß."
Ruhm und Verachtung.
Du Thal des Irrthums, dahinab nur seltenDer Wahrheit Sonne scheinet, soll ich michVerwundern, wenn, erhitzt von Phantasie,
Die dich bewohnen schneller noch erkalten,
Als glühend Eisen unter Schmiedes Hand?
Du mit dem Fluch von Täuschereien schwer-Beladne Erde, soll ich staunen, wenn