der Humanität.
3?S
Auf dir Bewundrung bald Verachtung wird?
Da Zufall, Glück und Gunst und eitler SchimmerIu deiner Achtung gnug ist.
Jenem, der
Den Donner in der Hand auf NationenVerderben schleudert und der Völker Glück ,Zerschmettert, Jenem knieest du und rufst:
„Hier Arm der Gottheit!" r
Und wenn ihn das Glück,Die falsche Braut, verließ, wenn ihn der SiegNicht seinen Liebling nennet, kehrest duDein Antlitz von ihm weg.
Oft führet Wahn
Zum Altar eines Götzen, den auch WahnUnd Trug erschufen; Schwärmerei und WahnStreun ihren Weihrauch idm! da rufest duEntzückt: „Hier ist der Weisheit letzter Spruch!"
Weh ihm dem Götzen! weh dem Altar! BaldWird über ihn die Maus hinlaufen, baldDer Sperling auf ihm hüpfen»
Tolles Ding
Um Ehr' und Schand', »m Ruhm und um VerachtungDes Mcnfchenvolks, Mit beiden Händen theiltDer Thor sie Thoren aus.
Du fromm GeschlechtsO suche Ruhm und Achtung nur bei Dem,
Der nicht wie Menschen nur Gebräuchen fröhnt,,
Bei dem der Werth des Guten ewig gilt.