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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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des Edikts von Januar entschuldigte, so brüllte ihm derHerzog dieDrohungcn entgegen: >, Dieser hier (er legte„seine Hand an den Degen) soll das verfluchte Edikt„zerreißen."

Das Blut, das zuerst zu Vassy vergossen wurde,war das Signal zu den vier Religionskriegen, welche dieRegierung Karls des Neunten befleckten. Laut und mitWärme verlangte der Prinz von Conde strenge-Genug-thuung über ein so gemein schädliches und gesetzbrüchigesBeyspiel. Die Königin sah wohl ein, daß dieser so ge-wagte Schritt die Obergewalt der Guiscn zu sehr an-kündige, und daß der Besitz ihrer Souverainitat zu wan-ken anfinge. Sie wollte sich daher weder gerade für denPrinzen erklären, noch sich der blut- und ehrdürsti-gen Partey in die offenen Arme werfen. Damit zufrie-den, dem Herzoge von Guise den Eintritt in Paris ver-boten zu haben, dachte sie jetzt an Plane, deren Aus-führung von der Wirkung abhing, die dieses Blutbadauf die Gesinnungen der Menschen machte. Allein derHerzog von Guise zog nicht nur in Paris mit königlichemPompe unter den wild freudigen Zurufuugen des Volksein, sondern die Triumviren, unüberwindlich durch dieMacht und Zahl ihrer Anhänger, bemächtigten sich so-gar der Person des Königs, um jeden wider sie gesinn-ten, als Hochverräther zu behandeln, Die Königin,die unter diesen Umständen nach ihrer sonst gewöhnlichenKlugheit parteylos hätte seyn müssen, verstärkte dieGuisen durch ihren Zutritt, um ihr eigenes und das Le-ben des Königs zu retten.

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