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Auftrag, den Prinzen auf seinem Schlosse in Burgundmir dem Admiral Coligny aufzuheben. Schon warenvierzehn Kompagnicen Infanterie, und eben so vieleKavallerie vorgerückt; schon war ein großer Theil derZugänge zum Schloß besetzt, und Tovan glaubte dieJagd vollkommen bereiret, und den Hirsch im Netz *) zuhaben, als der Prinz glücklich mit seiner Familie unddem Admiral Coligny entwischte, und Rochelle **) er»reichte. Rührend war die Art der Rettung. Begleitetvon seiner Frau und allen seinen Kindern, wovon dreynoch in der Wiege lagen, in Gesellschaft seines FreundesColigny, der ebenfalls seine Frau, seine Tochter undseine kleinen Kinder, auf den Armen der Amme getragen,bey sich hatte, eskorlirt von hundert und fünfzig SoftLaken, machte er die größten Tagereisen, um an denOrt seiner Bestimmung anzukommen, wo er von denEinwohnern mit dem Ausdruck der trunkensten Freudeempfangen wurde.
Diese Verratherey war so schwarz, selbst in denAugen des Hofs, daß er wenigstens die höchste Schuld»losigkeit affektirte, und den Statthalter Tovan als allei-nigen Urheber derselben anklagte. Allein seine Theil-nahme war nur zu sichtbar, da die tugendhafte Königinvon Navarra mit ihrem Prinzen, dem nachmahligenKönig Heinrich dem Vierten, und ihrer Tochter, zu ebender Zeit aufgehoben worden wären, wenn sie sich nichtnach Rochelle geflüchtet hätten. Der Prinz hatte dem
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*) Der Memoiren von Tovan ungeachtet, scheint cS nach deThou, daß Tovan die Flucht nicht begüniligt habe.
**) den ir. Sept. i;üs.