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II.
§)as Treffen bey Jarnac beschleunigte den Marsch derDeutschen Truppen, die der Herzog Wolfgang vonAweybrücken den Hugonotten zu Hülfe schickte. DasHeer, das er selbst anführte, war eilftausend Mannstark. Mit ihm verband sich der Prinz Wilhelm vonOranien. Sein Manifest, das vor ihm herging, öff«nett ihm die Thore von asten Städten, die auf demStriche zwischen dem Rhein und dem Weltmeer lagen.
So sehr der Herzog von Anjou vorher über seineSiege triumphirt hatte, so sehr nahm jetzt die Bedenk«lickkeit seiner Lage zu. Sein Heer schmolz mit dem Rück-stand der Besoldung immer mehr zusammen. Er selbstmußte sich nach Limogcs ziehen, um nicht eingeschlossenzu werden. Wirklich war er in großer Gefahr, seineganze Armee aufgerieben zu sehen, wenn ihn nicht derPapst, der Herzog von Florenz, Markgraf Philibertvon Baden, mit Truppen unterstützt hatten, und derHerzog Wvlfgang nicht vor seiner Vereinigung mit demAdmiral gestorben wäre. Beydes gab ihm neuen Muth,»verachtet ihm beydes an sich wenig frommte. DerVerlust des Herzogs Wolfgang war bald durch den Gra.fen Aolrad von Mansfeld ersetzt, und Coligny's Heerkonnte dem ganzen vereinigten Korps der königlichenTruppen noch immer kraftvoll die Spitze bieten. DerAdmiral brach aber nicht eher los, als bis seine billig«
Heinr. t. Vierte, Th. F UNd