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und rdle Vorschlage zuw Frieden von den stolzen Katho-liken verworfen waren, und auf seinen Kopf sogar einPreis gesetzt wurde.
Um Rochelle und die Seeküste zu sichern, rückteer vor die Stadt Poiriers, die er vergeblich belagerte,und aushungern wollte. Mit dem Mißlingen dieser Be-lagerung hing eine Reihe Unglücksfalle zusammen, dieauf Coligny's Standhaftigkeit kos stürmten. Er hattebey Poitiers alles gewagt und alles verloren, vielleichtwaren im ganzen Kriege wenig Belagerungen so blutig,wie diese.
Der Verlust seiner Mannschaft schwächte sein Heerbeträchtlich; noch mehr verlor er durch Krankheit undDesertion. Die anwachsende Macht des Feindes nö-thigte ihn sogar zum Rückzug; und zwang sein muthlo«ses Korps bey Moncontour, in einer unglücklichen Stel-lung zu einer Schlacht, ") in welcher Coligny gänzlichgeschlagen wurde. Beynahe die ganze Deutsche Jnfan-terie ward aufgerieben; der übrige Rest seiner Truppenzerstreuet; der größte Theil des Gepäcks, neunhundertWagen mit Lebensmitteln, achtzehn schwere Kanonen,und an zweyhundcrt Fahnen gingen verloren. Fünf.lausend fünfhundert Hugonotten. lagen auf dem Wahl-platz. Der Admiral selbst wurde verwundet, die Prin-zen von Bourbon aber, die sich durch herzhafte Ent-schlossenheit sehr ausgezeichnet hatten, noch glücklichnach Samt Jean d'Angely gerettet, wo sich auch derAdmiral mit dem Ueberreste hinzog.
Die
*) Am z. Oktober 15S9.