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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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83
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Die Mutlosigkeit war jetzt allgemein. Der größereTheil gab alles verloren. Ohne Geld, ohne Artillerie,ohne Lebensrnittel, hinter sich eine siegende weit über-legene Armee, die nur durch das Blut ihrer Feinde ge-sattiget werden konnte, sah man eine Unterwerfung un-ter den härtesten Bedingungen noch annehmlicher an,als durch Widerstand seinen Feind noch mehr zu reißen;wirklich sprachen schon mehrere von einer Flucht aus demKönigreiche. Allein nur der Anführer, auf den dieVerlorne Schlacht am meisten wirken sollte, der sich derfeilen Verrätherey ausgesetzt, der sein schönes Schloßund die Stadt Chatillon den wilden Verwüstungen unddem Feuer Preis gegeben sah, der seinen ebenso inniggeliebten als vortrefflichen Bruder Andelot ^), und mitihm eine mächtige Stütze verloren, der alles aufgeop-fert, und nichts als den Lohn eines beruhigten Gewis-sens eingeerntet hatte. Dieser Anführer, verfolgt vonder Schlaffheit und Uneinigkeit seiner eigenen Partey,stand felsenfest, und war der Einzige, der über alleserhaben seine Hoffnungen nicht aufgab, und mit derRäumung verschiedener Plätze seine Hauptmacht aufeinige koncentrirte. Seinem durchdringenden Blicke wa-ren die noch möglichen Rettungsmittel, und seiner ge«schätrigten Klugheit die Benutzung derselben nicht ent-gangen. Kleine Gefechte waren zum Vortheil der Pro-testanten ausgefallen; und der Herzog von Anjou hätteGeld, Leute und Zeit zur Belagerung und Einnehmungverschiedener Platze verschleudert, ohne seinen Siegweise verfolgt und benutzt zu haben, Verschiedene aus-

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