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Hellebarde niedergestoßen. Sie sank !n Ohnmacht, underwachte mit neuem Schrecken über das Schicksal ihresGemahls, der mit dem Prinzen Conde, wahrend dieserkanibalischen Auftritte, zum König gerufen war, vondem er drey Tage Bedenkzeit erhielt, um zwischen derAdschwörung der protestantischen Religion und der Bas-tille zu Wahlen.
Absichtlich scheint der König sie hieher beschieden zuhaben, um die Grauelscenen des Louvrcs zu übersehen.Hier hatten sich die Garden in zwey Reihen gestellt, umdie wehrlos zugeführten Opfer mit ihren aufgepflanztenHellebarden aufzufangen. Stumm, und ohne zu lal-len, ließen sich die meisten niederstoßen, andere schrieenlaut um Rache. Clermont von Pikes spottete, mit derHand auf die Berge von Erschlagenen hindeutend, überden König. „Das ist das Wort, was uns der König,, gab; hier liegen die Beweise seiner Versprechungen,„hier die Beweise der Ruhe und des Friedens, den er„mit Eiden besiegelte; großer Gott, übernimm die Vcr«„thcidigung der Unterdrückten! gerechter Riclrter, laß,>doch deine gerechte Rache einstens auf eine so fiuchwür-„ dige That fallen."
Nicht Kraftlosigkeit, nicht Reue, sondern Mangelan Opfern war es, der dem Morden Einhalt that. Eshatte drey Tage ununterbrochen fort gedauert. Zu demErsten hatte man so sehr und so stark gewüthet, daß denletztem nur noch die sparsame Nachlese übrig blieb, ver-borgene und versteckte Hugonotten aufzusuchen.
Die Wuth der Anführer theilte sich den Angeführ-ten in dem nehmlichen Grade mit. Sie übertrifft alle
mensch-