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waten,.und über Haufen von Erschlagenen gleichgültighinfchreiten laßt. Aber es war mehr als diese fürchter-liche Gleichgültigkeit, die man an ihm beobachtet habenwill. Mit einer nahmenlosen Wonne soll er hier an der,dem Aufenthalt wilder Thiere ähnlichen Stakte, die De-rcitwilligkeit seiner Diener in Ausführung seiner Befehlebewundert, und sichtbar den Stolz auf seine Macht ge-fühlt haben. Wie konnte er sonst nach Montfaucon ge-hen, um den Körper des Admirals zu beschauen, unddie verstümmelten Glieder eines Mannes mit Wonnezu betrachten, dessen Anblick ihn vor wenigen Lagen zudem menschenfreundlichsten Betragen gezwungen harte!
Die Provinzen ahmten auf Befehl des Königs dasBeyspiel der Hauptstadt nach, und den kleinstcn.Städ.ten und Dörfern drang sich diese barbarische Verfol-gungswuth unwiderstehlich auf. Manche Felder, mitverfaulten Leichen besäet, verpesteten die Luft; vieleFlüsse waren in ihrem Laufe gehemmt oder unbrauchbargeworden; Kinder wurden an dem Halse ihrer Väteraufgeknüpft; Barer in den Armen ihrer Arnder undGattinnen, Bruder von Brudern, und Freunde vonFreunden erdrosselt. Aber zur Ehre der Menschheit undzum ewigen Brandmahl der Hauptstadt, hat uns dieGeschichte die Nahmen derjenigen Männer aufbewahrt,.die sich dem königlichen Befehle widersetzten, oder ihngar nicht vollzogen. „ Sire, ^ schrieb der Vicomte vonOrthe, Oberbefehlshaber zu Bajonne, an den König,
„ ich habe Euer Majestät Befehl Ihren getreuen Unrcr-,, thanen und Garnisonstruppen bekannt gemacht. Ich„ habe aber nur gute Bürger und brave Soldaten, und
„keinen