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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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Die Fortsetzung des Kriegs war schon im Anfangedes Waffenstillstands zu vermuthen. So eilt der nochnicht ganz verdorbene Maisch seinem völligen Verderbenentgegen, und sieht in seiner Rettung seine Rettungselosigkeit. — —

Unter der absichtlich verlängerten Verkündigung dcBStillstands hörte man schon den Donner der Kanonen,der beyde Parteyen ins Feld rief. Der Prinz von Conde '<»und Prinz Kasimir erschienen an der Spitze eines-zahftreichen Deutschen Heers *) und vereinigten sich inBour-bonnois mit dem Herzoge von Alcneon, der zum Gene-ralissimus erklärt wurde. D-ests vereinigte Heer,dreyßig tausend Mann stark, bezeichnete mit Blut undVerwüstung seinen Marsch. Bouraogne war dcn wilde-sten Verheerungen ausgesetzt. Nuys kapüulirte, unddie Garnison wurde dennoch in Stücken gehauen, dieganze Stadt geplündert.

Heinrichs^ Königs von Navarra, Flucht nachGuyenne, vermehrte die Schrecken am Hofe, der sichjctzr von mehrern Seiten bedroht sah — der Ehrgeitzdes Herzogs von Guise, Anführers des katholischen HeerS-wurde eben so bedenklich, als die Kühnheit der Verbun-denen, die sich zu Moulins versammelten) wo die ganzePartey und jeder Einzelne für sich ungeheure Forderun-gen in einer Bittschrift an den König öorlegte. JederSieg und jede Niederlage des katholischen Heers wargleich beunruhigend. Statt, daß Heinrich an der Spitzestiyes eigenen Heers den Muth der Truppen hätte befte-

K s lest

»; Im Februar 1576.