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enger mit dem Staate verbunden hätte. Allein wasihnen das Schicksal entzog, und wovon sie KatharinensStreben nach Alleingewalt zurück hielt, das schien ihrSelbstgefühl von Ehrgeitz und Stolz, ja sogar ihreSelbstrettung zu einer Zeit als Pflicht zu fordern, wodie gänzlich aufgelösten Staatsbande innen und demLbrone, in dessen Schatten sie sich gesonnt halten, denG Untergang drohten. Den stärksten Grund zur Rechtfer-tigung der ungeheuersten Masiregeln. entlehnten sie, wiejede Parrey, von der Gefahr der wahren Religion. Indieses heilige Gewand gehüllt, hatte ihr finsterer Ehr-geitz ibnen in verschiedenen Städten Anhang verschafft.Da die Guisen immer mit dem lautesten und kovstqucn-testen Tadel alle Schonungen des Hofes gegen die Re«fornrirten verfolgten, so empfingen sie von dem nehmli-chen Haß, den sie bey den Katholiken unterhalten hat-ten , jene laute Mißbilligung und Erbitterung über beyletzten Frieden, und von diesem eine Aufforderung zu-rück, die ihnen eine Stelle an der Spitze einer großenVerbindung anwies, welche unter dem Nahmen: Hei-lige Lique, die Vertheidigung der Religion gegen alleUnternehmungen der Ketzer, und die Ergänzung derdurch Güte des Königs in der Staatsverwaltung ent-standenen Lücken zu ihrem ersten Zwecke setzte.
Heinrich von Guise, Sohn des vor Orleans gemor-deten Herzogs, vereinigte in sich alle Vorzüge, die ihnzu Anführung dieses Bundes berechtigten. Schon derNahme seiner Familie mußte ihn bey der Partey seinesHauses empfehlen, ohne seine persönlichen Verdienstein Anschlag zu bringen. Er hatte sich in seinen ersten
Feldzü-