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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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Beschleunigung und Betreibung desselben, legte denGrund zu seiner Auflösung, deren Nahe das Unerwar-tete, das Uneigennützige, und das Uebertriebene seinesInhalts andeutete, und deren Wirklichkeit in der schlauenIntrigue der Königin Mutter vollendet wurde. Mitliberaler Hand spendete sie die Früchte des Friedens aus,schmeichelte dem wilden Ehrgeitze des Herzogs von An-jou, schlummerte andere durch Versprechungen ein, unS Lindem sie einen auf Kosten des andern vorzog, so warder Same der Zwietracht in die Koalition selbst gewor-fen; der Herzog von Anjou vom Bunde gerissen, *) dieFortsetzung der Allianz mit Deutschland erschwert.

So richtig Katharina ihren Plan berechnet hatte,sosehr fehlte es ihr an Mitteln, die Zeit zu beflügeln,um ihn zur Reife zu bringen. Die Erbitterung der Ka-tholiken über die elenden Bedingungen des Friedensgriff ihr bald vor.

Schon lange und oft hatten die Guisen durch klei-nere Verbindungen der Schwache des Throns getrotzt;aber noch war diese Macht nicht zu jener Selbststandig-keit gediehen, die das, was sie wirkte, aus sich sselbstholte, und sich allein verdankte. Größten Theils Parasitder Intrigue der Königin Mutter, war sie das blindeWerkzeug gegen das Aufkommen einer andern Hofparteygewesen. — In diesen engen Kreis geschlossen, fehltees ihr, wahrend der zwey letzten Regierungen, an jenerglücklichen Lage, die ihr Haus mit dem Hofe, und diesen

enger

Süll!) nennt ihn mit Recht, den Frieden Monsieurs, weilder gewonnene und betrvgene^Monsieur (Herzog von Anjou)ihn wünschte.