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drohte, und mkk einer Wuth, die keine Grenzen, alsseinen grenzenlosen Menschen würgenden Willen kannte,hatte er seine Truppen in diese friedlichen Gefilde gegendie Einwohner, wie gegen wilde Thiere gejagt, Leben,Freyheit, Eigenthum seiner gutmüthigen Unterthanen,an die beyspiellose Harte des Herzogs von Alba verhau«delt, Handel und Wandel zernichtet, die saatreichenFluren, und die Werkstücke der Künstler den wilden Ver-wüstungen Preis gegeben. — Tausende der Einwohnerflohen hülflos in ferne Lander, taufende starben als un-schuldige Opfer auf dem Blutgerüste; und was demwürgenden Schwerte der Sieger entging, fiel unter denFoltern des allgemeinen Elends. Nur der Prinz vonOranien hatte noch das Glück, sich der lauernden Treu-losigkeit sicher zu entziehen. — Seine hohen Geburts-rechte großmüthig verachtend, versammelt er die Leiden-den unter seine Fahne, um Achtung für die Menschheitzu erwecken, die ein so unumschränkter Tyrann willkühr-lich unter seine Füße rollte. Aber weder seine Macht,noch die Allgewalt der Verzweiflung, die sich über dieEinwohner durch Einführung der Inquisition, des Lri-dentinischen Konzils, und der neuen Steuern verbreitethatte, konnten sich dem Dränge einer weit überlegnemund geübtem Kriegsmacht lange widersetzen, und si»mußte er, ohne es zu wollen, sich in auswärtige Der-bindungcn einlassen.
Die Oberherrschaft der Niederlande war eine zuglänzende Lockung, als daß ein so eitler und ehrsüchti-ger Prinz, wie der Herzog von Anjou, ihr lange wider»
stehen