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schwer fallen.zu lassen, rief er Gott und die Menschenin leeren Ausdrücken zu Augen an; statt mit Strafen zudrohen, daß sie die Waffen niederlegen sollten, so ver-sicherte er sie seiner Gnade, Liebe und Hochachtung.
Noch hatte der König die ganze Last des bürgerli-chen Krieges von Frankreich auf die Spanischen Nieder-lande abwälzen können, wenn er dem edlen Rath deswürdigen Bischofs von Acqs getreu, den König vonNavarra an der Spitze einer Armee den bedrängtenNiederländern zu Hülfe geschickt hätte. „ Ihre Geduld,"sagte dieser ehrwürdige Greis, „ hat Frankreichs Feinde„ zu Ihrem eigenen Verderben bewaffnet. Nie als nur„durch Spanische Hülfe hatten die Guisen die Verwe-genheit haben können, in dem Herzen von Frankreich„einen bürgerlichen Krieg anzufachen, der alle Ordnung„ der Dinge aufhebt. Schon lange hat sich der Tajo„in die Loire und Seine ergossen; schon lange dringt das„ Gold von Indien in die Geheimnisse Ihres Kabincts.„Nicht den Protestanten allein gilt der Krieg; nein, die„Guisen sind nur das Werkzeug, um das Gewitter,„welches den Spaniern in den Niederlanden droht, auf„ Ihren Thron zerschmetternd abzuleiten. Welch ein fchö-„nes Schauspiel für einen Philipp» wenn in Frankreich„ Bruder sich unter einander morden, wahrend er sicher über„ seine unglücklichen Unterthanen in den Niederlanden„ herfallen kann. — Nur der nehmliche Gebrauch jener„Mittel, die Ihr Feind zu Ihrem Untergänge bereitet,„kann Sie von, Untergänge retten. Wenn Spanien„den bürgerlichen Krieg in Frankreich aufweckt, um in„ den Niederlanden mit toller Willkühr zu herrschen, so
muß