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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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Joyeuft kam mit einer Armee, um die Stelle der Kö-nigin einzunehmen. — Navarra, der den Preis füreinen nothwendigen Frieden nie zu hoch fand, .der aberauch dem Zufall nicht überlassen wollte, was er aus sichselbst nehmen konnte, kehrte mit einem Triumph übersich und über die Intrigue der Königin Mutter zu sei-nem Heere zurück, und rief das alte Vertrauen, ge-schwächt durch die lange Hinhaltung über die Ungewiß-heit zwischen Krieg und Frieden, wieder hervor. DieHmrichrung der Köiugm von Schottland, wurde umdiese Zeit an dem Hofe zu Paris bekannt — eine Nach.richt, die den König mit seiner eigenen Lage fürchterlichschreckte. Aehniichkciten, die ihn ferne erhitzte Fantasiefinden ließ, die rachstihafte Stille, womit die Ligue vor-schritt, die fruchtlose Unterredung zu Bris, die ihm ei-nen gerechten Feind zeigte, das Gefühl seiner eigenenSchwäche, das ihn so widernatürlich ergriff, stellten ihmdie Möglichkeit lebendig vor, ferne Hunde und sein eignesLeben verlieren zu können. Bald vergaß er den Tod derMarie, den er zu rächen geschworen hakte, um an dieGefahren zu denken, die ihm von neuem umlagerten.Wirklich waren diese bis zu einem nahen Ausbruch ange-schwollen. Eine neue Verschwörung der Ligue drohteihm den Umsturz seines Throns, und sogar den Verlustseines Lebens.

Wahrend daß die Ligue in den Provinzen ihrenEndzweck, dieHugonotten zu vertilgen, verfehlte, wah-rend daß die Macht der Protestanten über die Schwächedes Königs immer mehrere Triumphe feyerte, wahrenddie Ligue selbst in so nahen Gefahren verstrickt wurde^

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