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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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Sully antraf, um überzeugt zu seyn, daß eine solcheVereinigung beyde aufgerieben hatte. Er hatte in sei-nem Kabinet den Degen an der Seite, einen Kapuzman-tel um seine Schultern, ein kleines Baret auf dem Kopfe,einen Korb voll kleiner Hunde am Halse. Wie verstei-nert, unbeweglich an Kopf, Handen und Füßen empfinger ihn. Nach de Thou soll er jährlich mehr als hunderttausend Eoldthalcr an junge Hunde verwendet, und einegroße Anzahl Menschen zur Unterhaltung derselben besol-det haben. Ost verschenkte er sie aus Uebcrdruß, undwenn seine Leidenschaft zurück kehrte, so war kein Preiszu theuer. Eine seiner Lieblingsneigungen bestand darin,daß er die vortrefflichsten Bilder aus den Gebetbüchernriß, und an die Wände seiner Kapelle anklebte. — EinKönig wie dieser, war der wohl eines Navarra untereiner solchen Bedingung werth? Und die Königin, dieStifterin dieses Bundes; welch ein zurück schreckenderGedanke! Sie, die ihren Entschlüssen eine Richtungnur durch das Ucbergewicht des letzten Augenblicks gab;sie, der es nie um einen entscheidenden Zweck, nie umWahrheit zu thun war; deren Verstellung und Trug dieHände zur Hälft band; sollte diese Königin wohl aufein so großes Opfer, und auf ein solches Zutrauen recht-lichen Anspruch haben, das dieser Bund voraussetzte?Sully gesteht, es habe ihm Mühe gekostet, den Aus-sagen der Hofdamen zu glauben, daß Katharina durchdiesen Bund den König von Navarra in die Hände derLigue habe liefern wollen; so sehr war man an Lügen,^an Trug und Verstellung gewöhnt.

Die ganze Unterredung endigte sich mit einem aufkürze Zeit bewilligten Stillstand, und der Herzog von

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