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konnte, an sich; und ungeachtet Conde, der Graf vonCaissons, die Hekren von Turenne, la Trimouille undla Rochefoucauld sich mit ihm vereinigten, so konnte erdennoch dem weit überlegenen Herzog nicht die Spitzebieten, sondern sich höchstens durch Guyenne, kangue-dok und LionNais einen Weg bis zu den Quellen derLoire eröffnen, um sich mit den Deutschen Truppen zuverbinden. Allein der feindliche General ging ihm im-mer dicht zur Seite; bot ihm, ehe er noch über die Dor-dogne setzen konnte, eine Schlacht an. —
Schon bey dämmerndem Tage *) standen beydeHeere gegen einander; das königliche an Rcurerey zwey-strahl überlegen, vortrefflich gerüstet und montirt, vonder Blüthe eines tharendürstigen Adels begleitet, imNahmen des Königs und in der sichern Hoffnung ausreicheund ehrenvolle Belohnung erfechtend. Das Navarrai-sche aller dieser Vortheile beraubt, hingegen von erfahr-nen Offizieren angeführt, und aus Truppen von denTrümmern bey Jarnac und MoNtcontvur zusammen ge-setzt, die gewaffnet mit der Nothwendigkeit zu siegen oderzu sterben, verhärtet im Dienste des Kriegs und gefühl-los durch die Reihe von Unglücksfällen alles zu wagen,und unbedingt zu gehorchen gelernt harren. Nach einemherz - und sielenerhebenden Gebete, wodurch die Protes-tanten das Schicksal ihrer Religion der Vorsehung un-terworfen, trat Navarra hervor, umgeben mit seinemGefolge. „Meine Herren, " sagte er in seiner jugendli-chen Begeisterung, „hier steht die feindliche Armee, zu-sammengesetzt aus unsern Brüdern, Vettern, Anver-„wandten, gemeinschaftlichen Freunden. — Mein Herz
„blutet,