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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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„rollt. Ich will, so wahr Gott lebt, zeigen, daß ich„der ältere unter Euch bin." — „Und wir," er»wiedcrtcn sie ihm, „wir wollen wenigstens zeigen, daß,,wir als jüngere Prüder Eurer nicht unwürdig sind. "

Das Treffen fing an. Schon waren die Herrenvon Türenne und von la Trimouille geworfen, schon einsstarke Abtheilung von Gasconiern zum Weichen gebracht,schon der Rest der übrigen Armee in Unordnung gera»then, schon jauchzten die Katholiken Viktoria: als diehugonottifchc Artillerie, von Clermont von Amboise di-rigirt, und auf einen erhabenen Platz gestellt, ein schreck-liches und so glückliches Feuer unter die Schwadronendes Herzogs von Joyeufe machte, dafl das anfänglicheJubelgcschrey, und das unzeitige Viktoriarufen baldverstummte, und endlich die dichten Linien zerrissn, undder Navarraischen Kavallerie das Einbauen erleichtertwurde. Die königliche Armee eben so schlecht von ihrerArtillerie im flachen Thale bedient, als angeführt, dieunbesonnene Hitze des jungen, nach Lorbern dürstendenKricgsadels, der Tod des Herzogs von Joyeufe undseines Bruders, verschafften Navarra in weniger als ei-ner Stunde, und mit geringem Verluste, einen vollkom-menen Sieg, der seiner hier bewiesenen Feldherrn-Tu-genden, und des eben so thätigen als einsichtsvollenUnkerstützungseifers der beyden andern Prinzen, vonConde und Soissons, vollkommen würdig war. —Mehr als drey tausend blieben auf dem Platze; die qanzsArmee war war zerstreuet, alle Artillerie, alle Fahnettund die ganze Bagage erbeutet.

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-Heinr. d. Biene,T!>.