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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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Nichts beugte den König tiefer, als seine Fluchtaus Paris, und das königlich despotische Verfahren desHerzogs, dessen Ansehen die Insurrektion beilegte, unddie Ruhe herbey rief, die er als unbeschränkter Monarchund als Herr von so vielen taufend Truppen nicht hattebewirken können. — Aber die Unmöglichkeit, sich zuentschließen, und seinen Entschluß rasch und mit Nach.druck auszuführen, der Mangel aller Menschenkenntnißwarf ihn wieder auf die Nothwendigkeit zurück, der In.surrektion einen ungestörten Gang zu lassen, in der vol.len Ueberzeugung, daß persönliche Abneigung der Pari.ser sein Ansehen in den Herzen der Provinzen noch nichterschüttert habe; da er in Chartres eine so wonnetrun.kene Aufnahme (eine Veranstaltung des redlichen deThou) gefunden hatte.

Der Herzog von Guise, aufgemuntert durch einenErfolg, der ihm den Rückgang unmöglich machte, mußtedie Furcht, die vor feiner Person herging, durch weitereFortschritte vergrößern, um entweder die Strafe desihm angeschuldigten Verbrechens zu ereilen, oder sichVerzeihung zu ertrotzen. Beyde Wege, allein vertrag,lich mit seinem unerschütterlichen Stolze, führten gleichrasch zu seinem Ziele; jener gewährte ihm den süßenTriumph eines von ihm entworfenen, zu eittcM weitenUmfange ausgeführten, und mit ihm zerstörten Plans,dieser machte seine verwegene Usurpation gesetzmäßig.Als Herr von Paris ließ er alle Barrikaden öffnen, dasGewehr ablegen, die Ketten von den Straßen wegneh.Men, die Buden und Kaufläden öffnen, und alles wie.der in seine vorige Ordnung zurück treten, Mit gleich

gefällig