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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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in Gefahr, des Attentats eines Kömgsmords beschul-digt zu werden — eines Verbrechens, das ihm selbsteifrige Liguisien nicht leicht verziehen hatten. Miteiner sichtbaren Unruhe klagt er der Königin seine Ver-legenheit über die schleunige Abreise des Königs, dieWeberin Beziehung auf das Barrikaden-Gefecht, nochaufsein Betragen einigen Grund hatte. „Es ist,"schrieb er an den König, „ein Theil des ungünstigen„Schicksals, das mich unaufhörlich verfolgt; ich konnte„mich nicht hinlänglich bey Ihrer Majestät rechtfertigen,„und jetzt muß ich als der angreifende Theil angesehen„werden, da ich mich bloß vertheidigen wollte. Mein„Gewissen sprach mich frey; und das Zutrauen auf des„Königs Güte, waren meine Waffen» als ich nachPa-„ ris kam." Es streitet mit aller historischen Wahrheit,dem Herzoge einen Königsmord unterzulegen, aber ebenso historisch wahr ist es: daß seine herrschsüchtige Absichtauf ein Majorat eines Karl Marrels hinzweckte. Deut-licher und bestimmter drückte er sich darüber in Briefenan seine Freunde aus; „Ich habe," schrieb er an Bas-sompierre, „die schwarzen Anschlage der Hugonottischen„Kabale zernichtet. — Verschwunden ist der steile„Felsen, wovon man mich zerschmetternd stürzen woll-te. — Gott, mein Muth, und die treue Anhänglich-„keit der Pariser, sind meine Retter. — Der König„hebt Truppen aus; auch wir thuns. — Er ist in„ Chartres, wie in seiner Residenz. Dieses ist die Lage„ unserer Sachen; komm ja bald zu mir. Du sollst dich„überzeugen, daß es uns weder an Ansehen noch an„Freunden, kurz, an nichts fehle." —

Nichts