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dem Gefühle aller herein brechenden Schwachen des Al-ters, und der Leerheit des Stoffs für ihre Zerstörungs-und Schöpfungswuth mußte allmählich eine Lebenssatt-heit entstehen, und diese die Verlängerung ihres Lebenseben so lästig, als die Nahe der entscheidenden Stundefurchtbar machen. — Zur Geißel der Nation brachtesie ihr thatenvolles und moralloses Alter auf ein undsiebzig Jahre. — Die Empfindung, worein ihr Todalle Menschen versetzte, ist das sprechendste Denkmahlihres Lebens ; das allgemeine Elend — eine Folge ih-rer heillosen Politik, beschränkte die Freude; und daswenige Gute und Verdienstliche, das sie in ihrem Lebenverübte, verengte die Traurigkeit, in welche ihr Endeversetzen konnte. — Nach solchen schrecklichen Auftrit-ten mußten ihre wärmsten Verehrer kaum die Zeit ge-winnen können, sie zu betrauern; und eben so mußtejedermann bald ein Andenken an sie verlieren, das nurauf wilde Verwünschungen vererbt werden konnte. DerKönig legte mit dem Hofe die tiefste Trauer an, nicht umseinen Schmerz, sondern um seine Strenge in der Eti-quette zu beweisen.
Der König, der vermittelnden Schlauheit der Kö-nigin Mutter-beraubt, und jetzt der ganzen Verantwort-lichkeit seiner vergangenen und der boshaften Deuteleyaller zukünftigen Handlungen bloß gestellt, träumtevon einer beglückenden Ruhe, die er durch seine ver-zweiflungsvolle That errungen zu haben wähnte, wäh-rend seine Unterthanen von der Rotte der Sechzehntein Verbindung mit den fanatischen Priestern gehetzt, imwilden Kampfe ihrer Leidenschaften zur Erstickung der
letzten