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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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profaniren wollten; endlich empfahl er den Adel dem kö-niglichen Schutze, der nach seinem Ausdruck das Palla-dium der Freyheit der Französischen Nation und ihrStolz seyn müßte, den keine freche Hand oder einefeile Dcnkungsart entweihen dürfte. „Nehmen Sie,"so schloß er seine Rede, „dem Volke die drückenden„Lasten, bringen Sie Ordnung in Ihre Finanzverwal»„tung, geben Sie dem Magistrat sein voriges Anst-ehen wieder, schwören Sie den Feinden der Kirche„einen tödtlichen Haß, und stellen Sie Kriegszucht„unter Ihren Truppen her; alsdann wird der Staat„jene Ruhe genießen, die keine Faktion erschüttern„kann." —

Stephan Vernarb, der Redner des dritten Stan-des, dankte dem Könige für die am Schlüsse der Ver-sammlung übernommene Bestätigung des Unionsedikts,und überließ sich jetzt seinem wilden Enthusiasmus.„Hier ist," schrie er, „Gottes Vorsehung sichtbar,„ die dem Könige den Gedanken zur Ausrottung der„Ketzer eingeflößt hak; ich fordere alle Städte des Kö-„nigreichs, ich fordere die ganze Nation auf, hem Kö-„nige einen Gehorsam zu beweisen, den Gottes Wille„laut predigt. Schrecklich ist das Bild aller Uebel,.„ die unsern Staat drücken. Alle entspringen sie aus„den bürgerlichen Kriegen, wie diese aus der morali-„schen Verdorbenheit der Nation, — Der Eid hatte„seine Ehrwürvigkeit, die Religion ihre Achtung ver-loren. Ehebruch ist zum alltäglichen Spiele, und„die Besetzung der Staats - und geistlichen Dienste„zum Gemrmhandel für den Meistbietenden, dottes-

„ furcht