I.
Stamm Hugo Kapets, verloschen rm ZweigtValois durch Fanatismus eines Mönchs, sollte miteiner ediern Pracht im Zweige Bourbon, und in oem er.sten dieser Familie, in Heinrich dem Vierten, wieder auf»blühen. Das Schicksal (die Natur) hatte zur Vol-lendung dieses Plans Heinrich den Vierten in der Schuledes Unglücks groß gezogen, gebildet und gestählt, und erselbst war auch zu der Zeit, als ihn Nahe der Verwandt-schaft, als ihn das Thronrecht und der Wille des ge-mordeten Königs zum Throne rief, noch lange nicht amZiele seiner Wünsche. — Zwar hatte er schon eine großeSchwierigkeit, aus Bearn und Guyenne in die Haupt.Provinz des Staats vorzudringen, durch das BündNißmit seinem Vorführer glücklich besiegt — ein Unterneh-men, welches ihm mit seiner kleinen insulikten Machtnie würde gelungen seyn; allein jetzt kam es nicht Mehr,nach Sully's Worten, auf den glücklichen Ausgang ei-ner unbedeutenden Unterhandlung, auf das Gewinneneiner Schlacht, auf das Schicksal eines kleinen König-reichs, Navarra, an, sondern die schönste Monarchie,von dem weit umfassendsten Umfange, und dem bedeu-tendsten Einflüsse auf Europa, stand auf dem Spiele —die Würfel lagen auf dem Drete. —
Die Hauptstadt, vor der er stand, mit Schwär-mern angefüllt, die Partey, mit der er zu kämpfen hatte,
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