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„fall ließ Heinrichen nnr noch allein die Truppen übrig,„welche er mitgebracht hatte." —
Der Herzog vonMayenne, wenn gleich durch einegroße Heeresmacht gesichert, durch die eröffneten reichenQuellen des Französischen und Spanischen Fanatismus,und durch die Nothwendigkeit des Muths der Pariserund Liguisten gegen allen Mangel seiner Armee gedeckt,hatte dennoch einen gefährlichen Kampf zu bestehen. —Einen Thron zu besetzen, auf den'Navarra allein einRecht hatte, eine Schwärmerey zu unterhalten, die inihrem wildesten Brausen keine Dauer versprach; eine Re-ligion ausschließlich zu machen, welche den Staat nochmehr zerfleischen mußte; einen Staat zu beruhigen, dar-in der Aufruhr zum Gesetz geworden war; Menschen zuregieren, deren Neigungen und Handlungen nur durchdie drohende Gefahr von außen zu seinem Zwecke gesagtwurden; einen König zustürzen, dem die edelste Parteyder Nation huldigte; Unterwürfigkeit und'Gehorsam zuerzwingen, wenn ihre Triebfedern erschlafft seyn wü'den;sein ganzes Ehrgefühl, seinen langen Ruhm de>., Spieleder Willkühr Preis zu geben — das war du Lage einesHerzog von Mayenne, der unter Begünstigung des höch-sten Glücks doch nichts weiter hatte erlangen können,als dem zerrütteten Königreich einen ohnmächtigen Königzugeben; und dennoch mußte ersetzt die Erhaltung derWürde und der Konsequenz seines Charakters den Stür-men einer ungewissen Zukunft überlassen. — Manwürde ihm Unrecht thun, wenn man läugnete, daß ersich mit Mäßigung, Klugheit, und mit einer seinem vo-rigen Betragen angemessenen Standhaftigkeit benommenhätte.
Gleich