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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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womit die Vorsehung seine erhabenen Tugenden habekrönen wollen, zur Vernichtung der Ketzer, und zurBefreyung eines der blühendsten Königreiche der Chris,tenheit von dem tyrannischen Joche gebannter Vöscwich-ter aufzubieten, und die Hoffnung zu starken, die allegute Katholiken in Frankreich von dem Eifer seiner Ne-ligion gefaßt hätten, daß nur er der Einzige sey, derihre erste Größe und ihre alte Freyheit herstellen könnte. —

Mit der Ergebenheit der Städte und Statthalter,Mit der angerufenen Hülfe und der Willfährigkeit desKönigs von Spanien hatte Mayenne die Hauptschwie-rigkeit — die Wahl eines Nachfolgers an die Stelle desGemordeten —- noch nicht entfernt. Wenn jene ihreBitten mit den Parisern vereinigten, und ihm die Kroneantrugen, so hatte er die Ehrsucht dieses durch Begeg-nung dieser Wünsche auf immer empört, und würde erganz Frankreich unter der Oberherrschaft eines nachbar-lich gehaßten und eines im ganzen Sinne fürchterlichenKönigs beugen, so war sein Einfluß, sein Ansehen, seineWirksamkeit auf ewig vernichtet: Frankreichs Blüthe,der Adel, am Fuße des Spanischen Throns verwelkt,die frohen Stunden der Freundschaft, der Liebe und desmuntern Scherzes in die Gewalt besoldeter Spionen undHorcher gegeben, und der Französische Nationalstolz,die Sprungfeder aller großen und erhabenen Handlungen,in seinen feinsten Theilen gelähmt; alle Herzen endlichbey der Dauer einer solchen der Französischen Bigotterieunerträglichen Regierung wider ihn als Urheber empört,und er selbst der Nothwendigkeit Preis gegeben, seineSchande nicht zu überleben. Auch hatte sich gleich nach

der