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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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der Ermordung Heinrichs eine Partey mitten unter derRotte der Sechzehner gebildet, die das Modell derEchweitzerverfassung auf Frankreich zu übertragenwünschten, und kühn genug, aus Frankreich eine Republikzu machen, von Idealen träumten, die Philipps Regie»rung gerade entgegen gesetzt waren. — Freylich war dieStärke dieses Haufens sowohl an Anzahl, als auch anFähigkeit und Hülfsmitteln, üm einen solchen Plan auszu»führen, unbedeutend, und der Plan selbst in Beziehungauf einen an Aufruhr und Zügellosigkeit gewöhntengroßen Staat ein Phantom einer erhitzten Einbildungs-kraft; allein gerade diese Leute brachten Ideen in dasKönigthum, die sich am wenigsten mit einer auf dem re-ligiösen Weg und durch selbst vergrößerte Gefahr aufge-drungenen Herrschaft paarten. — Mehrmahlen war,wie Perefixe versichert, Mayenne in Versuchung, denTitel eines Königs anzunehmen, aber jederzeit schreckteihn ein dumpfes Gefühl und ein Rückblick auf dasVolk und den König von Spanien von einem so ge-fahrvollen und gewagten Unternehmen zurück. —Er überzeugte sich bald von der Wahrheit seiner Ah-nung — denn nicht lange darnach legte ihm der kurzvorher so enthusiastisch gestimmte Adel zwey Vorschlagevor, die sich mit einer so feurig versprochenen Huldi-gung gar nicht verbinden konnten. Er sollte sich nehm-lich entweder mit dem neuen Könige, der ihm bey dergegenwärtigen kritischen Lage Vortheilhafte Bedingungenbewilligen mußte, setzen, oder der königlich katholischenArmee erklären, daß das einzige Interesse der Reli-gion — der Ucberrest von allen mit dem Tode Heinrichsdes Dritten erloschenen Empfindungen als ein göttli-ches