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ben, so würde doch dieses die Mäßigung des Herzogsnicht versucht haben — sein Herz blutete bey dem Hin.blick auf die Gräuel der vorigen Regierung, auf dieVerdorbenheit des ganzen Französischen Charakters, so-wohl in moralischer, politischer, als religiöser Hinsicht,auf die Schwache einer Nation, die nach seinem Aus-druck die bedeutendste Rolle in Europa spielen sollte. —Es war weniger das Gefühl der Rache, das ihn gegendie Mörder seiner so nahen Anverwandten waffnete; we.niger das Geschrey einer Mutter, die ihre getödtetenSöhne, der Wittwe des Herzogs Heinrichs, die ihrengemordeten Gemahl von ihm forderte; weniger die Rase«rcyen seiner Schwester, der Herzogin von Montpensier,die alles zum Morde gegen die Anhänger der vorigenRegierung aufrief; auch würden ihn die bestürmendenBitten der Liguisten, die nichts schrecklicheres kannten,als sich der Gnade und Ungnade eines ketzerischen Königszu überlassen, gar nicht erschüttert haben; er wollte derSchöpfer eines neuen Systems werden, und die Nationsollte ihm die Lebendigkeit und Regsamkeit ihrer Kräfte,den Genuß ihrer neuen Existenz, den Einfluß auf dieübrige Welt ganz allein verdanken. — Die Ansprüche,die ihn zu dieser Bestimmung berechtigten, wurden durchden günstigen Zusammenfluß der Umstände erhöht; erkannte zu sehr den Umfang der Verbindlichkeiten einesStaatsbürgers und eines Unterthanen, er selbst warvon Auflösung der Staatsbande und der Einführungeines gesetzlosen Zustandes zu sehr entfernt, um als An-führer der Rebellen alle bürgerliche Ordnung, die Ruheund das Glück ganzer Generationen zu untergra-ben. — Er hatte einen großen Zweck, die Gesetzmäßig-keit