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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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294
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ches Gesetz alle gute Christen auffordere, in gemein-schaftlichem Verein den König von Navarra zur Rückkehrin den Schooß der Kirche zu bewegen, und ibm nach Er-füllung dieser Bedingung als König zu huldigen, imVerwcigernnzsfalle der, einen andern Prinzen von Ge-blüt an seine Stelle zu erheben. Dieser letzte Vor schlag —der zweckmäßigste unter einer Partey, welche die Reli-gion eben so sehr zum Deckmantel ihrer Herrsch, undHabsucht, als zur BeruhigrmMres Herzens gebrauchte —fand sogar in dem Parlament, zu Bourgogne auf denVertrag seines Präsidenten Jeannie Eingang—iJeanniegehörte aber auch unter die edelsten, reinsten und ein-sichtsvollestcn Rathe,

Mein zur Rechtfertigung der Vortheilhaften Mei-nung, welche sein Anhang von seinem Charakter hegte,mußte er eben so sehr den kleinsten Verdacht einer Ver-zagtheit und eines schwachen Vertrauens auf die Gerech-tigkeit seiner Sache vermeiden, als sich mit Würbe undKlugheit in dieser bedenklichen Lage zeigen, wo alles ineinem Moment auf dem Spiele stand. — Er verwarfalso beyde Vorschlage als kleinlich und zweckwidrig. —Seiner vorigen Behauptung treu, wollte er mit keinemMenschen in Unterhandlung treten, den die Kirche aus-gestoßen, oder vielmehr gegen den er einmahl die Waffenergriffen hatte. Er allein war auch nur aus dem ganzenGrafischen Hause übrig, der sich dem neuen König ent-gegen stellen konnte. — So schmeichelhaft der Gedankewar, die gesunkene Größe eines so furchtbaren Ge-schlechts wieder auf einmahl zu dcr^ erhabensten Fülleihrer Kraft, und dem Glänze ihres Ansehens zu erhe-ben,