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fie ihre Wachsamkeit bis zum Ungestüm. — Wie sehrmußte nicht sein Herz bluten, wenn ihn auf der einenSeite die Reformirten durch Erinnerungen aus Aengst-lichkeit, auf der andern die Katholiken durch Vorstellun-gen aus Bigotterie und Seelenkaperey umlagerten, wenner Mißtrauen der einen beruhigen, und die Hoffnung derandern Partey nähren sollte; und welcher Grad vonKlugheit gehörte nicht dazu, um sich in einer so kriti-schen Zeit nicht zu kompromittiren? welcher Grad vonNechtschaffenheit, um nach keiner politischen Moral,sondern nach einer moralischen Politik zu handeln? wel-che Aufopferung von Geduld, um nicht unter dem Chaosvon Vorschlagen, Wünschen, Ermahnungen, Drohun-gen zu ermüden? und weicher Scharfblick, um alle Men-schen von dem verschiedensten Interesse, von den wider-sprechendsten Neigungen und Gesinnungen zuleiten? „O„wie sehr fühle ich," sagte er oft, „wie viel ich den„Lehrern meinet Jugend schuldig bin! — Sie haben„ das große Verdienst, daß ich verlassen von allen mich„ in mir selbst wieder finde,"
Die Beerdigung der Leiche des gemordeten Königs,gab ihm den schicklichsten Verwand, die Belagerungvon Paris geräuschlos aufzuheben. — Noch hatte ersich nicht fest über den Marsch bestimmt, den er mit sei-ner Armee nehmen wollte. Man that ihm verschiedeneVorschläge. Ein Theil hielt es für gut, über die Loirezurückzugehen, und derLigue die diesseitigen unhaltbarenProvinzen zu überlassen; ein zweyter an der Marne hin-auf zu ziehen, und sich der Brücken und Städte zu be-mächtigen, wodurch er die Hälfte der Schweitzerischcn
und