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Hierauf kehrte er sich zu seiner Armeer ».weine„Herren," so redete er sie an, „ ich bat in diesem Au«„genblicke Gott inständigst um einen Sieg; mein Ehr»„gefühl hat daran jetzt nicht mehr den geringsten Theil.—,, Meiner Jugend konnte ich diese Schwache — eine ge»„meine Leidenschaft, selbst der größten Feldherrn ^„ wohl verzeihen; aber wenn ich heute zu siegen„wünsche, so ist es nur das Wohl des Königreichs und„Eure eigne Erhaltung, die mir diese Wünsche liebens«„würdig machen. — Unterstützt durch die Hülfe von„oben, und das Glück, das mich immer begleitete,„ darf ich die süße Hoffnung wagen, meine Erwartungen„erfüllt zu sehen — eine Hoffnung, die bey dem Hin»„blick auf die gerechte Sache, die ich zu vertheidigen„übernommen habe, an Zuversicht grenzt. — Ich habe„die Waffen wider Betrüger ergriffen, die dem Volke„mit dem glänzenden und heiligen Nahmen der Religion.»unter einer heuchlerischen Maske spotten; — aber„Gott, der den Fluch auf Betrüger gelegt hat, dieser„gerechte Rächer der schleichenden Bosheit, wird dir„reine Wahrheit siegen lassen, wird das Düstre zer.„streuen, worin sich die Lüge verhüllt hat. — Arglist„konnte bis hieher ihre Triumphe feyern. — Sie fin«„ det Schutz bey Blinden und befangenen Menschen.
„ Heute stehen wir vor dem Gott der Heerscharen, vor„ dessen Licht Trug und Arglist schwindet — der Sieg„des heutigen Tages wird ein Triumph für die Wahr«„ heit seyn. Ihr kennt unsere und unsers Feindes ver-„schievene Gründe zum Kriege; wenn jene die Religion,„so kann ich nichts andres als die Gesetze unsers Staats„ zum Vorwande nehmen. Ihr allein mögt nun Richter
Heinr. d. Vierte, 2. Th. N ,, Über