«am Gelde konnte ich ihren Sold nicht zahlen, und sie„verweigerten mir den Gehorsam. — Ihre Heiligkeit„haben für die gerechte Sache noch nichts gethan. Wah.«rend man mich beschuldigt, daß ich nur meinem Ehr.„geitze, und einem Streben nach Alleingewalt fröhne,„so hat Ihre Gleichgültigkeit den König von Navarra„ auf hem Thron befestigt, Wenn Sie nicht anstanden,,> die Ergreifung der Waffen wider den vorigen König,„ der durch Recht und den Anschein seiner katholischen„Religion König war, zu mißbilligen, wie vielmehr„sollten Sie einen Krieg wider einen starrsinnigen, wi-„der einen cxkoinmnnicirten Ketzer gerecht finden? Es„istsehr befremdend, daß Sie Sich so lange um Hülfe„bitten lassen, die Sie doch so heilig versprochen, —„Wofür der große so kümmerlich zusammen gescharrte„Schatz? Kann er besser verwendet werden, als zur„Erhaltung eines Staats, dem Ihre Heiligkeit so viel„schuldig sind, und von dessen Wohl die Ruhe der gan«„zen Christenheit abhängt? Kann man noch wohl eine„ Bekehrung des Königs von Navarra und der übrigen„Ketzer hoffen? Ist nicht zu befürchten, daß der Sieg,„der sich für ihn jetzt erklärt, das Zutrauen auf die„gute Sache erschüttere, die Schwachen mit sich fort-„reiße, und Navarra feine feindseligen Gesinnungen„wider die Katholiken steigern, vielleicht wohl gar ein„mehr erboßter Rebell gegen den heiligen Stuhl werde?„Ihre Heiligkeit sollten als Oberhaupt der Gläubigen„um so mehr von dem Verdacht solcher profanen Em««pßndungen entfernt seyn, je mehr Sie Sich der Gott«„ heit näherten, Ihr Benehmen scheint in den Augen der„Meisten einen Geist zu verrathen« der mühsam Schätze
„häuft«