Papstes und den Ehrgeitz Philipps bewaffnet hatte. IhrMuth, den jeder der Ligue zum Opfer krackte, konntekeinen gegen die Hungersnot!) sickern, die eine nothwen«dige Folge der Belagerung nack einer Verlornen Scklachtund einer zerstreueten Armee seyn mußte. HeinrichsHeeresmacht mehrte sich mit seinem Glücke, das denGeschlagenen flieht, und mir dem Glücke stieg seinMuth. — Eine Nachricht nach der andern kündigte derLigue ihren Verlust an. An dem nehmlichen Tage desglorreichen Siegs zu Jvri wurde Randan, Befehlshaberder Liguisten, in Auvergne geschlagen. — Alle Städte,die aufHeinrichsZuge lagen, unterwarfen sich freywillig,oder wurden genommen. Die freye Zufuhr nach Parisward immer mehr gehemmt; alle Zugänge zur Stadt mehrgesperrt; keine Armee war in der Nähe, die sie entsetzen,und kein Mittel, was der Hungersnot!- steuern konnte.
Mitten unter diesen großen Verwirrung starb derKardinal von Bourbon, dem die Union den Nahmen KönigKarl den Zehnten gegeben hatte. — Lange der Sklavedes EhrgeitzeS des Herzogs von Guife, dann das Phan-tom zur Unterhaltung und Beruhigung des Volks; Kö-nig in der Gefangenschaft; König mit dem Titel, ohneje Königsrechte auszuüben; König, ohne je den Thronzu besteigen — übrigens ein Mann, in dessen Charak-ter sich eine wahre Mönchsbigolterie ü.nd eine volleLeichtgläubigkeit mit einem starken Haitge zur Wollustpaarte. — Sein Tod zwar bey den würhendsten Liguiftten nur ein Verlust eines Nahmens, war nichts wenigerals dieses bey den kältern und Heller sehenden. — Eskam jetzt auf den entscheidenden Mynient an, in welchem
Nah.