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Beweglichkeit des Französischen Charakters,, und einetiefe Kenntniß des Volks darbot, um den sinkendenMuth durch Hoffnung, den erlöschenden Enthusiasmusdurch feurige Bilder, und die Schwächlinge durch Trostund Furcht zu entflammen. Die durch Verrakhercy in derSchlacht bey Arques erbeuteten Fahnen unterstützten dieGerächte von errungenen Siegen, die von Navarra ausNoth und doch mit Schonung vorgenommene Plünderung,die Schilderung von den schaudervollen Zügen in Na-varra's Charakter, und von den Erwartungen, die sichder Franzose von der völligen .Sicherheit einer solchenRegierung machen konnte; jede Handlung dieses edlenKönigs diente ihm, oder vielmehr einer Partey zur Der-?zerrung ins Lächerliche oder ins Boshafte; und so be-stach er durch die Verschleierung des Vergangenen einenWillen, der zwischen Ergebenheit und Furcht vor denÜbeln Folgen derselben schwankte; — das Chaos derParteyen beförderte seine Absichten; gerade weil derPapst noch keinen bestimmten König erkannte, so konnteSpanien seine Ansprüche durch den päpstlichen Einflußnicht gründen. Der Herzog von Sapoyen verstummtevor der Macht Philipps, zufrieden, wenn ihm für seineForderungen das Marquisat Saluzzo gesichert wurde.Die Französischen kleinen Fürsten erhoben ihre Blickeohnehin nicht bis zum Throne, weil sie bey der Zertrüm-merung der Monarchie auf ihre Unumschrankthcit ihrenKalkül machten. — Wenn Mayenne mit der einenHand dieses leidenschaftliche Gewirre von Ehre undHerrschsucht unberührt ließ, so zeigte er mit der andernauf die Verwirklichung großer Hoffnungen, vorausge-setzt, daß jeder zum Wohl des Ganzen, wovon er die
große