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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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328
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Schonung gegen Klöster und den Gottesdienst plündern,und zog seine Armee mit unbedeutendem Verluste zurück.—Vor den Thoren bot er noch lange eine Schlacht an, dieder Herzog von Mayenns aber nicht für gut fand anzu-nehmen. Mehrere kleinere Städte fielen bald darauf infeine Gewalt, und mit diesen erhielt sein Plan, dasHerz des Königreichs zu behaupten, immer mehr Kon,Denz.

Mayenne hatte zwar durch die Entsetzung der StadtParis den Muth der Furchtsamen und Vielglaubigenstieder gestählt; allein der Schreck über Heinrichs An,griff ließ in dem Herzen vieler ein lstachgefühl zurück,das bey jeder Bewegung des Königs in der Erinnerunggn diese schaudervoLe Scene noch schaudervoller erwachte;pnd gerade dieses mußte zur ungehinderten Wirksamkeitseiner Macht in andere Gefühle abgeleitet werden. Diegroße Anzahl der Erbitterten, die alles zu befürchtenNichts mehr zu gewinnen hatten, bot ihm dazu die Hand,Mit ihrer Verwegenheit spottete er dem Vergleiche, dender Sieger Nabarra mit ihm eingehen wollte, fordertedie Liguisten zu festerem Verein auf, ließ alle Gemein-heiten, alle Kollegien und Innungen dem neuen König,dem Kardinal von Vourbsn feyerlich schwören, schriebauf den Februar *) eine Versammlung der Stände nachMelun aus, wo über die Bcfreyung des gewählten Kö-nigs, über die Befestigung der katholisch-Römischen Re-iligion, und über das Interesse des Staats berathschlagtsterben sollte; und wandte alle Mittel an, die ihm die

Veweg-