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mußten; Herrsch« und Raubsüchtige, die Nut auf Sät-tigung ihrer profanen Leidenschaften lauerten; aus die-sen Menschen war eine Armee zusammen gesetzt, die ihreSchande von Arques sogar in dem Verlust einer zweytenSchlacht auszusöhnen, die Nahmen der für Religion undVaterland gebliebenen zu rächen, und das Glück durchihre Ueberlcgenheit zu ertrotzen entschlossen war.Ihrer Reiterey fünf tausend Mann stark, konnte Heinrichnur zwey tausend, ihrer Infanterie zu acht tausend,konnte er nicht mehr als sechs tausend entgegen setzen. —
Heinrich wachte ganz allein die Nacht vor dem Tref-fen, wahrend seine Armee ruhig und bequem schlief. —Als die Sonne über dem Schlachtfelde bey Zvri aufstieg,(es war am vierzehnten März) ergoß er sich in folgen-des herzliches Gebet: „Es ist nicht Durst nach Rache,„nach Blut meiner Feinde, nach eiteln Großthaten, daß„ich mich zum Gefechte rüste; das Wohl des Staats„ und meines Vaterlandes mag an dem heutigen Tage„ siegen. Gort, du Forscher aller Herzen, sey du Zeuge„von der Reinheit meiner Absichten. — Mit tiefster„Demuth unterwerfe ich mich deinen unerforschlichen„Rathschlüssen und deiner grenzenlosen Güte. — Laß„allein die edle Partey, aber laß mich nicht siegen, wenn„die Frist meines Lebens die Ruhe meiner Unterthanen„nicht herstellen, nicht sichern kann. Sollte ich aus der„Zahl der Könige seyn, die du in deinem Zorne gemacht„ hast, so nimm mir das Leben mit der Krone; laß mich„heute das Opfer seyn; mache, daß mein Tod Frank-„reich von dem drückenden Elend befreye, und daß das„Blut, das heute fließt, das letzte sey."
Hierauf