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„zur Schlucht bereit, sagen Sie dem Herzoge von„Mayenne, er möge sich bemühen, sie zu gewinnen,„und alsdenn werde ich sehen, ob ich mich erschießen«soll." Wirklich stand Heinrich nicht weit von ihm, daer die Belagerung von Dreux wegen der Herannahe-rung des Herzogs aufgeben, und sich nach NonancourLziehen mußte, um auf diesem Gefilde seinen langsamvorschreitenden Feind zu erwarten.
Die Spanier hatten des Herzogs Macht sehr ver-stärkt; der erfahrne Herzog von Parma chatte Einflußauf den Gang derselben; der Graf Egmont stand an derSpitze der Reiterey. Er war selbst der Sohn jenes un-glücklichen Vaters, der für die Freyheit der Niederlän-der fiel. An seiner Leidenschaft für den König erstarbdas letzte kindliche Gefühl; er nannte seinen Vater einenRebellen, der den Tod verdienet habe. Seinem Eiferund seiner unerschütterlichen Treue war sein Muth gleich,der in Ausdruck und Handlung oft an Vermessenheitgrenzte. Mir meiner Rcirerey, rühmte er sich oft im ju-gcndlichen Gefühle seiner Starke, nehme ich Heinrichsganze Armee auf mich. Was bey diesem jungen Mannevermessene Prahlerey schien, mußte vielleicht in einemErfahrnen Ueberzeugung und Wahrheit werden. -- DerKern Spanischer, im Dienste grau gewordener und anSieg gewöhnter Truppen, mit einer zügellosen Reli-gionswuth und den Erwartungen ihrer Raubsucht aufeinen schwachen Feind gesprengt; Schweitzer, die durchihre reichliche Ausstattung auf reichere Belohnungen ih-rer Siege rechnen konnten; rasende Liguisten, die ihreRettung bloß in der Vertilgung ihres Feindes finden
mußten;