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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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Las kostbare Gewebe der Spanischen Ranke mit der Ein-nahme dieser Stadt, als des Mittel - und Brennpunktsaller Provinzen zu zerreißen drohte, und so mußte derDespot an dem Ebro auf einmahl aus dem süßen Trau-me seiner Zerstörungslust geweckt, und unwillkührlichzur Unterstützung der Ligue hingerissen werden. Alexan-der Farneft, Herzog von Parma und Piacenza, erhieltdie dringendsten Befehle, den Belagerten zu Hülfe zueilen. Ungern verließ ein Held, wie dieser, einen glän-zenden Schauplatz seiner Thaten, um seinen Ruhm aneinem geübten Feinde zu versuchen. Gewiß gehört die-str Feldherr unter die größten Männer seines Zeital^tcrs. — Als er von Valencicnnes den sechzehnte» Au-gust aufbrach, hakte er in seinem Kopfe schon einen soglücklichen Plan hingelegt, solche Maßregeln nach genaugezeichneten Karten genommen, und alles, was ihmbegegnen konnte, so scharf von dem, was er thun konnte,unterschieden, daß er auf einen glücklichen Erfolg rech-nen mußte. Seine Truppenanzahi bestes sich auf zwölftausend Mann Infanterie und drey tausend Mann Ka-vallcrie; aber seine Artillerie und seine Munition reichtefür ein dreymahl stärkeres Heer zu- Fünfzehn hundertProviantwagen folgten seinem Zuge-

Der Herzog vonMayenne wachte den Vortrab, undrückte nach Meaux, um den Parisern durch seine Gegen-wart Muth einzuflößen. — Der König, zu sehr durchdie Lage der Niederlande, welche die Absenkung einesbeträchtlichen Spanischen Hülfsheeres nicht hoffen ließ,eingeschläfert, und zu sehr seiner Rechnung gewiß, ge-rieth in eine nicht geringe Verlegenheit, und die Gefahr

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