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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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369
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Geschlecht, das eben so tollkühn für die gemeine Sachikämpft- als sie niederträchtig verlaßt, das alle jene,die sie angegriffen, und die sie vertheidigen, ins Verder-ben stürzt, welches das Joch und das Gesetz vernichtet,war größten Theils unter der Rotte der Sechzehner be»griffen, deren Hoffnungen Lurch die Befteyung derStadt, durch die Schmcichelcyen des Spanischen Heer-führers, durch die Erwartung feiner baldigen Rückkunftso sehr gestärkt war, daß sie Muth genug hatte, derLigue zu trotzen, wovor sie Anfangs gekrochen war.„Wenn Mayenne uns nicht als seine Gefährten dulden,i will, so verlangen wir ihn nicht zum Anführer; " mitdieser Erklärung war auf einmahl die Fehde zwischenbeyden verkündiget, und der Sieg mußte in dem gefttz.kostn Zustande, worin Frankreich schmachtete, sich ausdie Seite des Stärker« werfen.

Die vierte Faktion begriff alle jene, die aus profa-nen Absichten zu diesem Bunde getreten waren, die theilsEhrgeitz, theils Habsucht, theils andere kleinliche Lei-denschaften zuni Beytritt vermochten. — Diese Klasse,die zahlreichste von allen, berechnete jeden Gewinnst undjeden Verlust nach der Annäherung und Entfernungvon der Erreichung ihres Ziels, und da diese Menschenin ihren Wünschen unersättlich oder gleich den Danaidenwaren, so verlören sie bald den wahren Zweck aus ihremGesichtskreise. — Zur Erhaltung ihres Beystandeswaren oft Versprechungen nöthigt oft glaubten sie sichdurch die Anarchie des Reichs zu ihren Forderungen be-rechtigt. — Diese Klasse breitete sich in mehrereZweige. —

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Hejnr. d. Vierte, 2. Th.