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ihr wurde Mayennens Sturz unwillkührlich vorbereitet,oder vielmehr seine Ansprüche auf lauten und thätigenBeyfall von ihrem Tribunal zuerst abgewiesen.
Eine zweyte Faktion hatte Mayennens lang berech-«ende Klugheit und seine Langsamkeit in der Ausführunggestiftet. — Als er den Kardinal von Dourbon aufden Thron hob, sah man zu wenig Interesse für einenKönig, den er selbst aufgedrungen hatte. — Ergall in denAugen des gemeinsten Mannes nicht mehr als MayennensSchatten — da der Thron durch seinen Tod erledigtwurde, so trat jene politische Zweifelsucht, die alleWahrscheinlichkeiten abwiegt, an die Stelle des raschenHandelns; das Feuer der Parteylichkeit für seine ersteEinrichtung erlosch; die Versammlung der Stände, dieüber die Königswahl entscheiden sollten, verschob sich;die Zwischenzeit weckte andere Ideen, andere Leidenschaf-ten, andere Parteyen, und eine andere Welt — Mayen-nens menschliche Fehler, in Zeiten großer Gahrungenvon jedem Ehrsüchtigen und Bestochenen scharfer gesehen,vergrößerten ihre Anzahl» und aus ihr gingen seine an-dern Feinde hervor.
Die dritte Faktkon bestand aus Wesen besondererArt, die man am treffendsten mit dem Nahmen Revolu-tionserscheinungcn belegen konnte. — Sie vereinigteniu sich die widersprechendsten Leidenschaften und Charak-tere; Muthund Grausamkeit, Liebe zur Freyheit, undDurst nach Despotismus, Religion und Unglauben,Laster und Tugend; den Stolz, der die Seele hebt, unddas Verbrechen, das sie herab würdiget. — Dieses,auf allen Seiten bewegliche, gefühllose und reitzbare
Geschlecht,