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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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373
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Partey, die vor allen andern das voraus hatte, daßsie einen bestimmten Charakter und Nahmen für ihre Ab'sichten annahm, daß sie die einzelnen Forderungen dermeisten andern befriedigte, ohne der angeblich gemeinsa-men Sache, wofür alle unter Einem Schilde stritten,Abbruch zu thun, Ihr Umfang erstreckte sich über alleeifrige Katholiken, über alle, die einem Könige, undzwar keinem ketzerischen Könige huldigen wollten, überalle Unzufriedene mit Mayenne, die feinem hoch traben-den Ehrgeitze nichts als heimlichen Haß entgegen setzenkonnten, über alle kleine und schwache Seelen, die sichan ihrm Gewalthabern zu rächen wünschten, über alleDumpfe und Gefühllose, die in den Strom hinab gezogenwurden und sich mit fortreißen ließen. — Weder dieLigue noch Heinrich war gegen ihre Mitverschwornensicher. — Jene konnte, dieser durfte sie nicht entbeh-ren. — Jener mußte sie der Einheit des Zwecks wegen,diesem aus Furcht mit dem Katholiken zu brechen, ehr-würdig seyn. Beyde verachteten sie im Herzen, (Hein-rich nannte sie sogar im Zirkel seiner Vertrauten dieDrittler) und beyde ehrten sie äußerlich. So lange sieauf die Schwäche ihres Anführers rührte, war sie kei-nem von beyden gefährlich; bald aber wurde sie unterden Handen der zuströmenden Glieder zu einem mächti-gen System ausgebildet, und nun war keiner mehrsicher. — Sie warb und stand unter den Heeren, diegegen sie fochten. Ueberall unerkannt, war sie überallzu fürchten. — Sie zwang endlich Heinrichen zu seinerGlaubensänderung, und zwar früher, als er es selbstglaubte. — Wenn es ihren Entwürfen nicht an Mu-the, oft an Glücke fehlte, wenn sie oft auf einige Zeit bis

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